Ich Lebe.

Unser Gottesdienst vom 03.11.2018

An diesem wunderbaren Sabbat hat Josy, aus unserer Teenie-Gruppe, den Gottesdienst mit einem beherzten Gedanken an das Alter eröffnet. Sie habe statistisch gesehen noch etwas über 60 Jahre vor sich und werde in Ihrem Leben Entscheidungen treffen die diese Jahre maßgeblich beeinflussen werden. Sie begrüßte die Gemeinde damit dass eine wichtige Entscheidung heute schon getroffen wurde – nämlich heute die Gemeinde zu besuchen und gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Sie begrüßte damit etwa 100 Gottesdienstbesucher von denen 34 Gäste, Freunde oder Kollegen teilweise das erste mal bei uns in der Gemeinde waren.

Den Auftakt unserer Gottesdienst gestaltete unser Band mit drei Liedern zu denen es persönliche Geschichten oder Anekdoten gab.

Bevor die Predigt anfing, wurden noch mal alle Kinder nach vorne geholt und sie wurden gefragt was für sie wichtig, und was unwichtig, im Leben ist. So wurden Familienbilder und Getränke als Wichtig sortiert, Lippenstift befand die Mehrheit für unwichtig, was natürlich für die Eltern witzig an zu sehen war. Danach ging es für die Kinder in Ihren eigenen Gottesdienst wo das Thema der Predigt kindlicher gestaltet wurde.

Ich Lebe. Die Predigt.

Das Leben ist kurz. Wir haben nur eine begrenzte Anzahl an Tagen, die uns zur Verfügung stehen. Wir sind Weltmeister darin, diese unumstößliche Tatsache zu ignorieren. Wir leben zwar – aber was fangen wir mit diesem (kurzen) Leben an? Was ist die Bestimmung deines Lebens? Was ist das Ziel?

Paulus sagt, dass die Bestimmung  der „gesunden Lehre“ und eines erfüllten Lebens in drei  Dingen zusammengefasst werden kann (1.Timotheus 1:5)

1. Liebe aus einem reinem Herzen

2. Ein gutes Gewissen

3. Ungeheuchelter Glaube

Die aufopfernde Liebe (Agape), die uns Jesus Christus vorgelebt hat ist die Erfüllung aller Gesetze und Forderungen, die wir im biblischen Kontext lesen können. Seinen Gott, sich selbst und seinen Mitmenschen selbstlos zu lieben ist die Essenz unseres Lebens. Wir alle lieben und wollen geliebt werden. Trotzdem tun wir uns oft schwer damit. So leicht der Gedanke auch klingt – so kompliziert scheint er manchmal zu sein. Es gibt nichts Wichtigeres im Leben eines Menschen als Liebe.

Das Gewissen (laut Bibel etwas, was dem Menschen „ins Herz geschrieben ist“) ist die Fähigkeit, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Es ist der Kompass in uns, der uns navigiert und uns warnt, wenn wir einen falschen Weg einschlagen. Die Bestimmung unseres Lebens liegt auch darin, in Übereinstimmung mit unserem Kompass (Gewissen) zu leben. Kein Mensch kann glücklich sein, wenn er permanent im Kontrast zu seinem Gewissen lebt. Zu wissen, was das Richtige ist, ist wichtig – danach zu leben: befreiend.

Der Glaube kann nach Paulus echt oder unecht sein (2.Timoteus 3:6). Viele Menschen leben einen christlichen Lifestyle und könnten als „kulturelle Christen“ beschrieben werden. Unecht bedeutet bei Paulus nicht zwangsläufig  falsch oder böse – aber es ist eine „Art der Gottesfurcht“, die jedoch „ihre Kraft verleugnet“. Also eine Überzeugung, dass Gott (oder etwas) existiert – jedoch nicht mit seinem Wirken im Leben rechnet. Solch ein „Glaube“ ist kraftlos, er befreit nicht, er tröstet nicht – er macht keine Hoffnung.  Wenn es eine Bestimmung im Leben gibt – dann ist es die Frage zu klären: Wer ist Jesus Christus für mich? Eine historische Figur oder der lebendige und persönliche Erlöser. Von der Beantwortung dieser Frage hängt ab, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen werde.

Zum Abschluss des Gottesdienstes waren noch alle Gäste eingeladen am gemeinsamen und reichlichen Potluck teil zu nehmen. Und es gab natürlich die Einladung an alle wieder zu kommen – am nächsten Sabbat.

Wir würden uns freuen auch Dich dann begrüßen zu dürfe.

Unser nächster Gottesdienst für Dich

Impressionen vom Sabbat

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2018-11-05T16:17:59+00:00
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