Ich Lebe.

Unser Gottesdienst vom 24.11.2018

Der vierte und letzte Sabbat unserer November-Reihe. Er sollte den Höhepunkt symbolisieren. Der letztendlich wichtigsten Frage für unsere Leben als Christen – Entscheide ich mein Leben Jesus zu übergeben?

Wir blickten auch noch mal auf die vorangegangen Predigten zurück, die Themen, die Bilder, die Menschen – die Momente die diese Gottesdienste mit leben gefüllt haben.

Karin & Martin sind noch nicht lange bei uns in der Gemeinde. Ein gutes Jahr erst. Aber für Sie stand die Entscheidung fest – sie wollen die Frage, die entscheidende, mit JA beantworten. Für Sie ist Gemeinde Heimat geworden und Jesus deren Eckpfeiler.

Auch der Kindermomente durfte nicht fehlen. Die Kinder wurden gefragt was für sie ein schönes Gleichnis sein könnte was sie verstehen würden. Den Jesus nahm damals Gleichnisse, die für die Menschen greifbar waren.

Die Kinder antworteten: „Was mit Fußball!“

Julia erzählte darum Ihre Kindergeschichte kurzerhand in einem Fußballtrikot und erklärte das die Gemeinde nicht funktionieren würde wenn alle Ronaldo spielen würde oder alle Manuel Neuer sein wollen. Eine Gemeinde unterstützt sich gegenseitig, jeder mit seiner Gabe.

Ich Entscheide. Die Predigt.

2. Timotheus 1,8:
Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes. 

Sich für seinen Glauben zu schämen ist so alt, wie die Anbetung von Jesus Christus selbst. Prominentes Mitglied im Club derer, die sich für ihren Glauben an Jesus Christus geschämt haben: Petrus, der Jünger von Jesus selbst.

Wir kennen alle das Gefühl, wenn uns etwas peinlich ist – wir brennen von innen. Wir fangen an zu stammeln. Manche schwitzen – auf jeden Fall tut man alles dafür, um so schnell wie nur möglich aus dieser Situation heraus zu kommen.

Es gibt Menschen, die ein Talent dafür haben, in peinliche Situationen zu geraten. Manche sind getrieben von der Angst, in eine peinliche Situation zu kommen.

Paulus weiß, dass der junge Timotheus in sich dieses natürlich Bedürfnis hat – wie wir alle Menschen – dazu gehören zu wollen, nicht als jemand herauszustechen, der sonderbar ist. Er schämt sich für seine eigene Kirche.

Er leitet eine Gemeinde, die völlig neu ist auf dem religiösem Parkett. In dieser Gemeinde gibt es einige schräge Gestalten, sein Mentor (Paulus) sitzt im Gefängnis. Seine Gemeinde tut ziemlich viel dafür, dass man sich schämen muss.

Wie soll er seinen Freunden nur erklären, dass sich hinter all diesen äußeren Umständen das Evangelium steckt – die grandioseste Botschaft, die jemals auf diesem Planeten gehört wurde.

Schäme dich nicht – jetzt musst du erwachsen sein. DU ENTSCHEIDEST. Du entscheidest, was die Richtschnur für dein Leben sein wird. Ist es die Erwartung deines Umfeldes – oder ist es deine Überzeugung?

Ich habe viele Menschen kennenlernt, die genau an dieser Stelle ihr größtes Dilemma hatten. ICH LIEBE JESUS UND ALL DIE PRINZIPIEN FÜR DIE ER STEHT  – aber ich kann das nicht ausleben. Viele würden es nicht verstehen. Und so berauben wir uns einer Kraft, die unser Leben so sehr verschönern und verbessern könnte. „DENN ICH SCHÄME MICH DES EVANGELIUMS NICHT, IST ES DOCH GOTTES KRAFT ZUR RETTUNG.“ (Römer 1:16)

Aber so sind Menschen oft – sie berauben sich einer guten Sache, aufgrund der Erwartungen anderer.
Menschen gehen nicht zum Arzt – weil der Chef und die Kollegen es nicht verstehen würden.
Menschen gehen nicht zum Eheberater – obwohl es ihre Ehe retten könnte

Jungs fragen Mädchen nicht mehr, ob sie mit ihnen ausgehen wollen – weil es vielleicht peinlich werden könnte.

Menschen haben Angst die Frage nach Gott zu stellen – weil alles auf den Kopf gestellt werden könnte. Und was dann?

Wenn Paulus von Rettung oder Heil spricht, dann spricht er vom unverdienter Gnade, die uns zugeteilt wird – DENN DA IST KEINE VERDAMMNIS FÜR DIE  -DIE IN JESUS CHRISTUS SIND. (Römer 8:1)  Und wenn der Mensch Jesus Christus als seinen Erlöser annimmt – dann macht er das in den Symbolen verbindlich. Die eindrucksvollste symbolische Handlung liegt in der Taufe. Als Jesus seine Mission auf dieser Welt begann, ließ er sich im Jordan taufen, in dem er sich untertauchen ließ. Später wird in der Bibel erklärt, warum diese Handlung so durchgeführt wird.

Römer 6:

3 Ihr wisst doch, was bei der Taufe geschehen ist: Wir sind auf den Namen von Jesus Christus getauft worden und haben damit auch Anteil an seinem Tod.

4 Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so haben auch wir ein neues Leben empfangen und sollen nun so handeln, wie es diesem neuen Leben entspricht.

5 Denn wie wir seinen Tod mit ihm geteilt haben, so haben wir auch Anteil an seiner Auferstehung.

6 Letztlich geht es doch darum: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist damit vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.

7 Denn wer gestorben ist, kann nicht mehr von der Sünde beherrscht werden.

8 Sind wir aber mit Christus gestorben, dann werden wir auch mit ihm leben – davon sind wir überzeugt

Zum Abschluss des Gottesdienstes waren noch alle Gäste eingeladen am gemeinsamen und reichlichen Potluck teil zu nehmen. Und es gab natürlich die

Die Novembergottesdienste wollten den Besuchern Jesus Christus vorstellen. Wir sind dankbar, dass viele Menschen zum Nachdenken angeregt wurden. Wir wünschen jedem eine spannende Reise mit diesem Mann, der von sich selbst behauptet, Gott gleich zu sein. Du entscheidest.

Impressionen vom Sabbat

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2018-11-30T14:11:31+00:00
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