Ich Fühle.

Unser Gottesdienst vom 17.11.2018

Auch beim dritten November Sabbat durften wir uns zu Beginn über das strahlende Lächeln von Josy freuen.
Josef stellte kurz unsere Täuflinge für den letzten Novembersabbat (am 24.11.18) vor. Karin und Martin freuen sich schon sehr auf ihre Taufe und sind ein bisschen aufgeregt.

Die Aktion „Kinder helfen Kindern“ läuft dieses Jahr leider nicht gut. Irgendwie ist noch keiner in Weihnachtsstimmung oder weiß nicht so recht, was er einpacken soll. Um noch einmal zu verdeutlichen wie wichtig die Päckchen zu Weihnachten sind, haben Julia und Sarah ganz viele Kinder befragt, über was sie sich an Weihnachten freuen, und die Antwort war eindeutig: GESCHENKE!
Das niedliche Video hat bestimmt auch dazu beigetragen, dass über 600€ an Spenden zusammenkamen. Das wird am nächsten Sabbat noch getoppt, stimmts?

Julia hat sich mit ihrem Kindermoment mal wieder selbst übertroffen. Sie erzählte eine wahre Geschichte, über ein Brot, dass es geschafft hat einer ganzen Familie das Leben zu retten.

Julia: „Woran erkennt man einen Christen?“
Kinder: „Der betet!“… „Ein Christ macht die Hände so…zusammen“… „Ein Christ hat eine Bibel!“
Julia: „Ja! Genau! In christlichen Familien findet man mit großer Wahrscheinlichkeit eine Bibel. Nun gibt es aber Länder, in denen es verboten war ein Christ zu sein, und teilweise ist es das immer noch.“
*Vorschau Ende: Wenn du die ganze Geschichte hören möchtest, komm nächsten Sabbat in die Kirche und frag die Kinder 🙂

Ich Fühle. Die Predigt.

Symbole und symbolische Handlungen sind allgegenwärtig. Sie beeinflussen unser Leben auf den verschiedensten Ebenen. Ganz gleich ob es symbolische Handlungen bei Beisetzungen, bei Trauungen, der Kniefall beim Heiratsantrag oder der Handschlag zweier Politiker ist. Symbole haben eine Wirkung, weil sie etwas Größeres und Tieferes beschreiben.

Jesus hat der Nachwelt nur drei sichtbare Symbole hinterlassen.

1. Die Fußwaschung

Im Johannes Evangelium (13) wird beschrieben wie Jesus von seinen Jüngern verlangt, dass sie sich gegenseitig die Füße waschen sollen und sich damit ein Beispiel an ihm nehmen sollen. Diese ungewöhnliche symbolische Handlung, die weitgehend aus dem kirchlichen Kontext entfernt wurde, hat insofern eine große Bedeutung, weil sie den Menschen hilft die grundlegende Gesinnung von Jesus Christus nachzuemfinden. Der Mensch geht nur ungern vor einem anderen auf die Knie, und eine demütige, aufopfernde Haltung einzunehmen gehört nicht automatisch zu unserer Grundhaltung. Umso wichtiger war es Jesus, seinen Nachfolgern zu zeigen, dass das Wertesystem Gottes nicht dem der sündigen Welt entspricht. Wahre Kraft liegt nicht in der Beherrschung seines Gegenübers, sondern in der Größe sich freiwillig „zu erniedrigen“. (Zücke deine Bibel und einen Stift, und markiere dir die Stelle im Philipper Brief, 2)

Das Bild zeigt eine Bibel in der die Verse aus Philipper 2:7-9 markiert sind.

Das Abendmahl:

2. Das Brot & 3. Der Wein

Das zweite und dritte Symbol liegen im Abendmahl selbst. WENN IHR DAS TUT, DANN TUT ES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS sagte Jesus und machte damit deutlich, dass die Erinnerung an sein Opfer und die damit vergebene Sünde, die Triebfeder für den Menschen sein sollen. Wenn Menschen vergessen, dass ihnen Gnade widerfahren ist, dann wird der Weg in die kniende Position um seinen Gegenüber die Füße zu waschen schwer. Macht sich der Mensch jedoch immer wieder bewusst, welches Geschenk er unverdienter Weise bekommen hat, dann ist die gute Tat eine natürliche Reaktion und keine erschöpfende Anstrengung.

Bei der Fußwaschung werden separate Räume für Frauen, Männer und Paare angeboten. Nachdem alle wieder in der Kirche versammelt waren, reichten Miki und Rafael das Abendmahl.

3 Symbole die uns Jesus selbst gegeben hat:

  • Die Fußwaschung

  • Das Brot

  • Der Wein

Nach der Predigt sagte eine Schwester: „Also das ist ja bestimmt die 100. Predigt, die ich von Miki gehört habe. Aber er überrascht mich immer wieder, und ich lerne immer noch neue Dinge, obwohl ich oft denke ich hätte schon alles gehört.“
Das ist mal ein Fazit, oder?
Nach dem Gottesdienst gab es wieder ein himmlisches Fest-Potluck. Ein großes Dankeschön geht raus an alle die gekocht, gebacken und in der Küche geholfen haben!

Unser nächster Gottesdienst für Dich

Impressionen vom Sabbat

Facebooktwittergoogle_plusmail
2018-11-23T14:08:32+00:00
Wir möchten dir eine schöne Zeit auf unserer Website bieten. Dazu nutzen wir Dienste wie Google Maps, Facebook Buttons... und so weiter. Bitte bestätige, dass du unserer Datenschutzerklärung zustimmst. Einverstanden