Pfadfinder Stunde „Der Kompass“

Schon im Gottesdienst hat man am 02. Februar 2019 ganz viele „Waldkäuze“ gesehen. Die ganze Gemeinde freut sich über die vielen Kinder in blauen Hemden, und so mancher denkt freudig an seine Pfadfinderzeit zurück. Am 1.Sabbat (Samstag) im Monat gibt es immer einen Thematischen Gottesdienst mit anschließendem Potluck. Beim gemeinsamen Essen können die Jungpfadfinder mal in aller Ruhe über ihre Woche quatschen. Das trifft sich natürlich prima, weil im Anschluss um 15 Uhr die Pfadfinder Stunde beginnt.

Begonnen haben wir, wie immer, mit etwas warmsingen für die Kehlen. Klassische Pfadfinderlieder und Wunschlieder – mit reichlich Bewegung – standen auf dem Programm.

Daniel, der schon ein viertel Jahrhundert Pfadfindererfahrung auf dem Buckel hat, kennt zu jedem Gegenstand an seinem Rucksack eine Geschichte. Seit der ersten Pfadi-Stunde haben die Kinder darauf gewartet, dass er ihnen mal wieder einen Schwank aus seinem Pfadfinder-Leben erzählt.
Gut Pfad! …wünscht man sich als Pfadfinder. Den richtigen Weg zu finden ist eine grundlegende Pfadfinderkompetenz. Wie oft verläuft man sich und wünscht sich einen Kompass, der einem zeigt in welche Richtung man gehen soll.
Dass dieser Kompass im Leben Jesus Christus sein kann, hat er mit Geschichten aus seiner Vergangenheit als Pfadfinder verknüpft und Johannes 14,6 („Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“). Für die Kinder ist es immer spannend sowas zu hören. Denn solche Geschichten voller Abenteuer selbst zu erleben, darauf freuen sie sich schon.

Mit der Geschichte in Kopf und den ersten Kompassen auf dem Tisch, hat unser Gesamtgruppen-Leiter Christian aufgezeigt, wo die Unterschiede sind und wie man so einen Kompass liest.

Um das ganze in die Praxis umzusetzen hat Karin die Gemeinde in die vorher mit dem Kompass bestimmten Himmelsrichtungen eingeteilt und ein Spiel draus gemacht. Wir waren erstaunt wie die vielen metallenen Stuhlbeine sich auf die Genauigkeit des Kompasses auswirken. Unser Leiter Alex schlug deshalb vor, die genauen Himmelsrichtungen anhand der Landkarte zu klären. Anfänglich hat es noch gedauert bis jeder wusste wo die jeweilige Himmelsrichtung ist, aber dann war der Knoten geplatzt und die kleinen Waldkäuze rannten nur so von einer Ecke der Gemeinde zur anderen.

Zum Abschluss wurde dann schon mal auf die SteWa (Sternwanderung) hingewiesen, an der wir dieses Jahr zum ersten mal teilnehmen werden. Mit Decken, Tischen und Stühlen versuchten wir eine Jurte nachzubauen. Aber unser entstandenes Zelt-Gebilde war nicht gerade stabil und äußerst anfällig für die kleinsten Bewegungen im Inneren. Bis zur STEWA hoffen wir ausreichend finanzielle Mittel zu haben, um eine richtig gute Jurte für unsere Gruppe zu kaufen.
Die kleinen Käuze waren schon gespannt was da alles auf sie zukommen wird. Mit Lied, Gebet und einen dreifachen Gut Pfad verabschiedeten wir uns – und so zogen sie alle wieder in ihre Himmelsrichtungen fort um sich in zwei Wochen wieder zu treffen.

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